An dieser Stellschraube setzen wir im Netzwerk an. Unser ZUKUNFTSRAUM ist ein Format für Auszubildende und dual Studierende innerhalb der Kooperation NG.network, das Austausch und betriebsübergreifendes, aber auch vertikales Networking fördert. Zudem lernen Teilnehmende, eigenständig zu arbeiten und beschäftigen sich mit wichtigen Zukunftsthemen.
Wie genau ein Projekt innerhalb des Formats ZUKUNFTSRAUM abläuft und ob sich das Engagement und der Mehraufwand für Teilnehmende tatsächlich lohnt, besprechen Moderator Prof. Dr. Christoph Tripp und Geschäftsführer Stephan Opel in der neuesten Folge unseres Podcasts „Logistik auf den Punkt“ natürlich nicht allein. Mit Jonas Flucke und Moritz Lampe sind zwei Auszubildende unseres Gesellschafters ZUFALL logistics group dabei, die im letzten Jahr am ZUKUNFTSRAUM teilgenommen haben.
Aufwand, Mehrwert und Impact
Jonas und Moritz wurden beide jeweils von ihrer Ausbildungsleitung für das Projekt angefragt – und haben sofort ihre Teilnahme zugesichert. „Meine Ausbildungsleitung hat das Projekt grob vorgestellt und ich habe ehrlich gesagt nicht so lang drüber nachgedacht. Es klang spannend, also habe ich gesagt: ‚Ja, komm, warum nicht? Ich mach mal mit‘“, erinnert sich Jonas.
Bereut haben sie diese spontane Entscheidung nicht, auch wenn die Projektteilnahme natürlich zusätzliche Arbeitsstunden bedeutet. „Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, neue Leute kennenzulernen, insbesondere andere Auszubildende“, erzählt Moritz. „Was mich persönlich außerdem sehr gereizt hat, war die Präsentation am Ende des Projekts vor 140 Leuten. So eine Chance bekommt man nicht so oft.“ Und Jonas ergänzt: „Es ist Mehraufwand und ich habe mich auch in meiner Freizeit mit dem Thema beschäftigt. Aber das Ergebnis ist die Arbeit wert, das überwiegt. Ich finde, man hat auch gelernt, selbstständig zu arbeiten.“ Denn nach dem gemeinsamen Kick-off haben sich die zehn Teilnehmenden in zwei Gruppen größtenteils selbst organisiert.
Schlussendlich hat die Gruppe „Kommunikation“, zu der auch Jonas und Moritz gehören, zwei Konzepte entwickelt. Zum einen entstand eine Prozessbeschreibung für erfolgreiche On- und Offboardings für Auszubildende. Zum anderen entwarfen die Teilnehmenden eine App, die Wissen bündelt und User:innen miteinander verbindet: NG.Connect.
Es geht weiter!
Aktuell sind wir mit verschiedenen Programmierer:innen im Austausch, um einen Partner zu finden, der die NG.Connect verwirklichen kann. „Ich glaube, dass diese App ein tolles Medium sein wird, auch für neue Auszubildende, die dann wiederum von den jetzigen Teilnehmenden begleitet werden“, kommentiert Stephan Opel.
Auch im neuen Jahr soll es wieder einen ZUKUNFTSRAUM geben. Denn natürlich wollen wir weiterhin Nachwuchskräfte innerhalb der Kooperation fördern – und als Netzwerk profitieren wir eben auch vom Einsatz der Teilnehmenden. „Unternehmenskultur kann nicht von oben oktroyiert werden, die muss gemeinsam erarbeitet und gelebt werden. Es ist unheimlich wichtig, dass wir die verschiedenen Ebenen mit einbinden“, erklärt Stephan Opel. „Ganz junge Menschen, die ihre Ausbildung oder ein duales Studium absolvieren, bringen uns einen enormen Mehrwert – nicht nur im Mindset, sondern auch in der weiterführenden Diskussion zur Zukunft des Netzwerks.“