In der neuen Folge unserer Podcast-Serie „Logistik auf den Punkt“ spricht Moderator Prof. Dr. Christoph Tripp mit zwei NG.networkern. Yvonne Riesle, Assistenz der Bereichsleitung Landverkehr bei Streck, ist seit der ersten Stunde – also dem ersten Treffen der NG.networker im Januar 2023 – dabei. Nur ein paar Monate später wurde Marc Neuhaus, Projektleiter nationales Netzwerkmanagement & Operations bei Rhenus Freight Logistics, Teil der Gruppe. Anfangs ging es vor allem um die Themen Marketing und Kommunikation. Schon bald verlagerte sich der Schwerpunkt jedoch auf operative Fragestellungen und den direkten Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden. „Wir haben recht schnell festgestellt, dass wir viel mehr Raum für operative Themen brauchen“, resümiert Yvonne. „Wir brauchen einfach den Austausch – nicht nur mit der Zentrale, sondern vor allem mit den anderen Partnerbetrieben. Mittlerweile ist es so, dass Themen aus dem Tagesgeschäft klar im Vordergrund stehen.“
Selbstorganisiert und effektiv
Die NG.networker treffen sich monatlich digital und setzen sich zusätzlich in selbstorganisierten Arbeitsgruppen abseits der großen Runde gezielt mit Projekten auseinander. Mehrmals im Jahr finden außerdem Workshops in Präsenz statt. „Die Workshops werden von der Zentrale in Absprache mit uns organisiert. In der Regel sind das offene Runden für Updates, Ideen und Feedback, die mit einem Abendprogramm abgeschlossen werden. Also dieses klassische Networking, was ja auch im Wort NG.networker drinsteckt“, erklärt Marc. Während der Workshops präsentieren Zentrale und Arbeitsgruppen Zwischenergebnisse zu aktuellen Projekten und holen Feedback zu Planung und Umsetzung ein.
Zu den Projekten gehören unter anderem die NG-Facts, einseitige Handouts, die wichtige Netzwerk-Prozesse erläutern. „Was manchmal sehr kompliziert wirken kann, fassen wir einfach kurz und prägnant zusammen“, meint Yvonne. Auch die in den Jahren 2025 und 2026 durch die Zentrale verliehenen Urkunden zur Servicequalität im Sammelgutein- und -ausgang gehen auf ein Projekt der NG.networker zurück.
Der direkte Draht
Für Yvonne geht es bei den NG.networkern aber nicht nur um diese Projekte und deren Ergebnisse. „Ich habe das Gefühl, dass die Networker, obwohl sie in anderen Betrieben arbeiten, im Grunde meine Arbeitskollegen und -kolleginnen sind“, berichtet sie. Dieser direkte Draht hat laut Marc konkrete Vorteile für das Netzwerk und die Betriebe: „Wir sorgen für einen sehr, sehr kurzen Dienstweg. Themen, deren Lösung ohne uns vielleicht ein paar Tage gebraucht hätte, können jetzt kurzfristig geklärt werden. Der persönliche Austausch ist sehr wertvoll und eine der Grundvoraussetzungen für Qualität und Stabilität im Stückgut. Denn nur gut vernetzte Betriebe können hocheffizient zusammenarbeiten.“
„Es ist einfach eine einzigartige Chance, Feedback aus allen Ecken des Netzwerks zu bekommen“, betont Yvonne zum Abschluss. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass die Gruppe so weitermacht wie bisher und Themen motiviert angeht. Im Netzwerk sind die NG.networker mittlerweile fest etabliert – und für uns unverzichtbar.