ZUFALL und Rhenus auf dem Treppchen
Mark Glörfeld, Bereichsleiter Landverkehre Deutschland/Nahverkehr von Transland Haiger, sieht in der betrieblichen Stabilität den Schlüssel zum Erfolg: „Wir haben eine hohe Kontinuität und wenig Fluktuation beim Personal und den Dienstleistern. Die Prozesse sind über Jahre eingespielt. Dadurch ergibt sich ein hohes Maß an Expertise“, erklärt er. „Trotzdem bleiben wir am Ball: Wir analysieren täglich interne Auswertungen sowie NG.network-Qualitätsstatistiken, um Fehler zeitnah zu identifizieren und abzustellen.“
Der Rhenus-Standort in Hilden wurde kurz nach der Eröffnung im Jahr 2023 in das Netzwerk aufgeschaltet. Im Qualitätsranking 2025 erreichte der Betrieb nun den zweiten Platz. Klare Strukturen, offene Kommunikation und ein eingespieltes Team haben laut Niederlassungsleiter Manuel Hünert zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. „Gerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, die Mitarbeitenden zu unterstützen, Orientierung zu geben und Prioritäten klar zu setzen“, berichtet er. „Unsere personelle Stabilität hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Qualität nicht nur punktuell, sondern dauerhaft auf einem hohen Niveau erbracht wird.“
Ebenfalls auf dem Treppchen landet der Standort der ZUFALL logistics group in Fulda. Jens Lingnau, Bereichsleitung Landverkehre Deutschland, macht die gute Leistung an drei Punkten fest: „Wir bleiben nah an den Qualitätskennzahlen, optimieren Prozesse kontinuierlich und schulen unsere Mitarbeitenden. Gute Qualität muss von allen gelebt werden, um erfolgreich zu sein. Es ist ein Teamsport.“ Dazu gehört neben dem ständigen Austausch mit Kolleg:innen auch ein hoher Digitalisierungsgrad.











Stabilität im Fokus – trotz herausfordernder Zeiten
Insgesamt war 2025 für die Stückgutlogistik vor allem aus wirtschaftlicher Sicht von zahlreichen Herausforderungen geprägt. NG.network sieht in den aktuellen Bedingungen aber auch Chancen zu Veränderung und Wachstum. „Durch unser Bekenntnis zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um eine führende Rolle auf dem Stückgutmarkt einzunehmen“, so Geschäftsführer Stephan Opel. „Als antifragiles Netzwerk gehen wir gestärkt aus diesen Zeiten hervor und behalten dabei unseren Fokus auf Qualität.“
Eine langfristige und sehr enge Netzwerkbindung, zum Beispiel durch die strategische Positionierung als Primärnetzwerk für Partner sowie die Vernetzungspflicht, trägt zur Stabilität und damit Qualität auf Netzwerkebene bei. „Zusammenhalt und Vernetzung spielen eine Schlüsselrolle“, erklärt Rita Hochgürtel, Leiterin Qualitätsmanagement bei NG.network. „Eine zentrale Funktion nehmen hier auch die NG.networker ein, die sich 2025 konkret mit den Themen Verladequalität, Leistungstarifen und Servicequalität beschäftigt haben. Die resultierenden Projekte nehmen einen positiven Einfluss auf die ganzheitliche Netzwerkstabilität.“ Erst Ende Januar ehrte NG.network zusammen mit den NG.networkern die besten Betriebe aus den Bereichen Serviceeingang und -ausgang.