StückgutReport2026
Vorwort
von Stephan Opel
Liebe Leserinnen und Leser,
die Logistik verändert sich. Getrieben von Krisen, Kosten und ständig steigenden Kundenerwartungen legt die Branche noch einen drauf und verdoppelt ihre Bemühungen, effizienter und nachhaltiger zu werden.
Digitalisierung gilt dabei gemeinhin als der vielversprechendste Hebel, um Effizienzen zu heben. Nachdem grundlegende Prozesse mittlerweile zu großen Teilen digitalisiert wurden, gilt es, praktische und vor allem sinnvolle Anwendungsgebiete für künstliche Intelligenz zu erschließen, um Mitarbeitende gezielt und nachhaltig zu unterstützen. Dabei verändern sich Aufgabenfelder und Anforderungsprofile rasant, auch die von HR-Verantwortlichen und Führungskräften.
Hinsichtlich der ökologischen Nachhaltigkeit hat die Logistik in den letzten Jahren ebenfalls wichtige Zwischenziele erreicht und zahlreiche Maßnahmen zur Emissionstransparenz und Dekarbonisierung umgesetzt. Doch die Transformation ist längst nicht abgeschlossen. Wesentliche Herausforderungen, insbesondere rund um Finanzierung und Infrastruktur, bleiben bestehen.
Der hohe ökonomische und ökologische Druck wirkt alles in allem aber auch wie ein Innovationsmotor. Die Grundlagen sind geschaffen. Nun muss die Logistik konsequent die nächsten Schritte gehen, damit sie noch digitaler, nachhaltiger und antifragiler wird. Mit dem Stückgutreport liefern wir Ihnen neben Impulsen und Perspektiven auch Praxisbeispiele, um diesen Prozess aktiv zu gestalten.
Mit einem Klick gelangen Sie zu den jeweiligen Beiträgen aus dem NG.network Stückgutreport 2026.
NG.network Stückgutreport 2026
Der NG.network Stückgutreport 2026 verbindet die netzwerkeigene Perspektive mit einer qualitativen Trendanalyse und Umfrage sowie Expertenbeiträgen. Die aktuelle Ausgabe gibt einen Überblick zum Stand der Transformation und zeigt die nächsten Entwicklungsschritte auf. Der Fokus liegt unter anderem auf der Digitalisierung sowie dem Zusammenspiel von Personalmanagement und zunehmender Automatisierung, etwa durch KI.
- Prof. Dr. habil Dr. h. c. Michael Henke
Strategische Imperative für die Logistik von morgen
Lieferkettenstörungen sind längst keine Ausnahme mehr, sondern die neue Normalität, doch vieleUnternehmen reagieren nach wie vor überrascht, statt vorausschauend zu handeln. ProaktiveResilienz, zirkuläre Wertschöpfung und Künstliche Intelligenz müssen als strategische Einheitgedacht werden – auch und gerade in der Stückgutlogistik.
- NG.network
Das NG.network Trendradar 2026
Die Stückgutlogistik durchläuft eine umfassende Transformation mit dem Ziel, zukunftsfähig zubleiben. Vor allem in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist dieser Wandel in Formvon neuen Technologien und Maßnahmen spürbar. Doch auch innerhalb der HandlungsfelderHR, Kultur und Personal sowie Operations entstehen für die Logistik konkrete Chancen zurWeiterentwicklung.
- Simon C. Brück
Elektrifizierung der Stückgutnetze
Die Zahl batterieelektrischer Lkw auf deutschen Straßen wächst von Jahr zu Jahr. Was das für das Stromnetz bedeutet, wurde bislang kaum systematisch untersucht. Eine neue Studie des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen University schließt diese Lücke: Sie beziffert erstmals den Strom- und Leistungsbedarf des Logistiksektors in Deutschland bis
- Dr. Jens Oldenburg
Die Verpackung als Teil des Logistiknetzwerks
Wenn über die Zukunft der Stückgutlogistik gesprochen wird, geht es meist um den Transport: alternative Antriebe, bessere Auslastung, digitale Disposition, automatisierte Hubs oder den Umgang mit dem Fahrermangel. Ein wesentlicher Bestandteil jeder Sendung bekommt dagegen vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit: die Verpackung.
- Thilo Meutzner
Wasserstoff-Lkw im Realbetrieb: Zukunft auf Probe
Wasserstoff gilt als vielversprechende Antriebstechnologie für den schweren Straßengüterverkehr. Doch wie schlägt sich ein Brennstoffzellen-Lkw im täglichen Einsatz? Der Logistikdienstleister Rhenus sucht seit Anfang 2026 Antworten im Praxistest. Ein Blick auf das Potenzial und die Herausforderungen des technologischen Fortschritts.
- Prof. Dr. Julia Hansch und Prof. Dr. Andreas Stenger
KI für eine menschlichere Logistik?
Die Logistik zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftsbranchen Deutschlands. Mit rund 3,3 Millionen Beschäftigten ist sie einer der größten Arbeitgeber und bildet das Rückgrat nationaler und internationaler Lieferketten. Ihr wirtschaftlicher Erfolg basiert neben leistungsfähigen Prozessen vor allem auf den Menschen, die Transport-, Lager- und Umschlagprozesse täglich sicherstellen.
- Saskia Reuter
Kommentar: Mehr als Digitalisierung
Die Logistik steht heute unter enormem Veränderungsdruck. Digitalisierung erscheint dabei häufig als die naheliegende Antwort. Ich glaube allerdings, dass Digitalisierung einen bestehenden Prozess nicht automatisch besser macht. Und mehr Daten führen nicht automatisch zu besseren Entscheidungen.Für mich beginnt Digitalisierung deshalb mit einer anderen Frage: Wie würden wir einen Prozess gestalten,
- Prof. Dr. Klaus Eckrich
Kulturveränderung in mittelständischen Unternehmen
Die Relevanz „weicher“ Faktoren für den Unternehmenserfolg wird häufig unterschätzt, die Vorteile einer aktiven Kulturgestaltung oft verkannt. Das professionelle Management der Unternehmenskultur sollte gerade von Unternehmen, die unter steigendem Wettbewerbsdruck stehen, mit oberster Priorität angegangen werden. Sobald es um das Überleben unter Bedingungen von Preiskampf, Margendruck und stagnierendem Marktwachstum geht,
- Dr. Philipp Hüning
Wie digitale Prozesse und Netting das Ladungsträgermanagement verändern
NG.network digitalisiert das Ladungsträgermanagement mit dem Load Carrier Management System (LCMS) von Loopario. Was zunächst nach einer Prozessverbesserung im operativen Alltag der Verwaltung klingt, entfaltet auf anderer Ebene zusätzlichen Mehrwert: Durch das sogenannte Netting wird die Zahl der nötigen Ausgleichstransporte im gesamten Netzwerk signifikant reduziert. Und das Prinzip endet nicht
- Merlin Stottmeister
Cyberresilienz: Schutz vor dem (digitalen) Stillstand
Die Logistik ist vernetzt und wird zunehmend digitaler. Was auf der einen Seite in einer modernen Welt zur Grundvoraussetzung für logistische Prozesse zählt, erhöht auf der anderen Seite die digitale Angriffsfläche – und den Bedarf an Schutzsystemen. Sollte ein Logistikunternehmen dennoch Opfer von Cyberkriminellen werden, kann es gerade aufgrund der
- Roland Brune
Achtung Fake: ZUFALL enttarnt Phantom Carrier durch KI-Prompt
Sie geben sich als seriöse Frachtführer aus, holen Waren ab – und liefern sie nie aus. In den vergangenen Monaten ist in der Logistikbranche europaweit eine zunehmende Zahl von Fällen bekannt geworden, bei denen sogenannte „Phantom Carrier“ als legitime Transportdienstleister auftreten, um Waren unrechtmäßig zu übernehmen und zu entwenden. Noch
- Stephan Opel
Dezentrale Verkehrsstrukturen machen Stückgutnetze anpassungsfähiger
Die Königsdisziplin eines leistungsfähigen Stückgutnetzwerks liegt darin, für jede Relation den richtigen Weg zu finden. Dabei ist die kürzeste nicht zwingend die effizienteste oder wirtschaftlichste Route. Vielmehr gilt es, Sendungsmengen intelligent zu bündeln, um Hauptläufe optimal auszulasten und verfügbare Ressourcen bestmöglich einzusetzen. Für NG.network ist die Weiterentwicklung der Netzwerkverkehre deshalb
NG.network Stückgutreport 2025
Die (Stückgut-)Logistik steht unter hohem ökonomischen und ökologischen Druck; Unternehmen müssen sich einem umfassenden Wandel unterziehen, um am Markt bestehen zu bleiben.
Im NG.network Stückgutreport 2025 beleuchten wir die damit einhergehenden aktuellen Herausforderungen und relevante Entwicklungen für Stückgutakteure. Die NG.network-eigene Perspektive wird durch eine qualitative Trendanalyse sowie Beiträge von Expert:innen ergänzt.
NG.network Stückgutreport 2024
Im NG.network Stückgutreport 2024 werfen wir einen genaueren Blick auf die Themen, die das Netzwerk in den letzten Jahren täglich begleitet haben. Dabei wird die eigene Perspektive durch eine Trendanalyse, eine Umfrageauswertung und Beiträge von Expert:innen aus Markt und Wissenschaft ergänzt.