Zwischenstand: Elektrifizierte Korridore im Netzwerk

Geschwungene Linien und gepunktete Bögen in verschiedenen Grüntönen bilden ein symmetrisches, abstraktes Muster auf weißem Hintergrund, das an Präzision und Zusammenarbeit erinnert, während das Design zum oberen Bildrand hin verblasst. - NG.network
Bereits im Herbst 2025 haben wir einen ersten Rundlauf im Netzwerk konsequent auf „E“ umgestellt, im ersten Quartal dieses Jahres folgte nun der zweite Korridor dieser Art. Durch den Einsatz von E-Lkw entstehen im Vergleich zu einem konventionellen Dieselfahrzeug beachtliche CO2-Einsparpotenziale.

Pionierarbeit: ein erster E-Rundlauf

Im Oktober letzten Jahres haben wir den Rundlauf zwischen zwei Standorten unserer Gesellschafter Hellmann Worldwide Logistics und ZUFALL logistics elektrifiziert. Für den werktäglichen Direktverkehr zwischen Bremen und Göttingen kommt seitdem ein mit Grünstrom betriebener E-Lkw zum Einsatz. Die entsprechende, Photovoltaik-gestützte Ladeinfrastruktur haben unsere Gesellschafter eigens aufgebaut.

Nach sechs Monaten ziehen wir jetzt ein positives Zwischenfazit zu diesem ersten „grünen Korridor“: Dank fester Regellaufzeiten und sorgfältiger Lade- und Routenplanung läuft die konsequent elektrifizierte Stückgut-Linie genauso sicher wie zuvor. „Für uns in der Disposition ist die Strecke Göttingen-Bremen heute gut planbar und im Alltag unkompliziert“, sagt Jannik Körner, Disponent bei ZUFALL. „Die Ladezeiten und Reichweiten sind bekannt, die Abfahrts- und Ankunftszeiten stabil. Dadurch können wir die Touren genauso verlässlich disponieren wie mit konventionellen Fahrzeugen – ohne zusätzliche Komplexität im Tagesgeschäft.“

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Je nach Strommix, der entsprechend der Sonnenstunden anteilig aus Solar-, Öko- und Gewerbestrom besteht, werden auf dieser Relation pro Rundlauf bis zu 408 kg CO2 im Vergleich zu einem Dieselfahrzeug eingespart.

Es geht weiter: der zweite „grüne Korridor“ im Netzwerk

NG.network bündelt mit einem deutschlandweiten Stückgutnetzwerk die Transportkapazitäten von 47 angeschlossenen Partnerbetrieben. Die Partner speisen ihre Stückgutsendungen überwiegend in Direktverkehren in das gemeinsame Netzwerk ein, wo sie über regionale

Vor wenigen Wochen folgte jetzt die Inbetriebnahme des zweiten durchgehend elektrifizierten Rundlaufs im Netzwerk: Unsere Gesellschafter Hellmann Worldwide Logistics und Rhenus Logistics setzen auf der Strecke zwischen den Netzwerkstandorten Osnabrück und Mönchengladbach ausschließlich E-Fahrzeuge ein.

Natürlich bringt jede Strecke, jedes Fahrzeugmodell und vor allem die lokale Ladeinfrastruktur ganz eigene Herausforderungen mit sich. Manuel Drews, Manager Road Groupage Operations, ist mit der Performance des Volvo FH12, der auf der Strecke eingesetzt wird, nach den ersten Wochen zufrieden: „Insbesondere in den wärmeren Monaten funktioniert das E-Fahrzeug sehr gut. Im Winter sind aufgrund der kälteren Temperaturen zusätzliche Ladestopps nötig, die mit in die Planung einfließen. Mit steigenden Reichweiten und besserer Batterieleistung wird dieser Schritt zukünftig sicherlich entfallen.“ Auf der 400-Kilometer-Tour erreichen wir Einsparungen von bis zu 320 kg CO2 pro Rundlauf. Das ist noch nicht das Maximum, denn aktuell nutzen wir zum Laden die vorhandene öffentliche Ladeinfrastruktur und somit einen wetterabhängigen Strommix. Langfristig wollen unsere Gesellschafter aber die Versorgung mit Solarstrom an den beiden Standorten ausbauen.

Unser Fazit und Ausblick

Hinsichtlich des beim Transport verursachten CO2 sowie mit Blick auf die Kosten birgt die Elektrifizierung von Transportrouten beachtliche Einsparpotenziale. „In Anbetracht unserer ersten Tests rund um die elektrifizierten Korridore, aber auch vor dem Hintergrund des aktuellen Dieselpreises sind wir von der Elektrifizierung der Logistik überzeugt und treiben diese Entwicklung mit unseren Gesellschaftern im Netzwerk voran“, kommentiert Stephan Opel, Geschäftsführer NG.network. „Durch die strategische, konsequente Elektrifizierung von Routen tragen wir sukzessive dazu bei, dass durch unsere Transporte weniger CO2 entsteht und unser Netzwerk so immer nachhaltiger wird.“

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