Willkommen im ZUKUNFTSRAUM 2026!

Geschwungene Linien und gepunktete Bögen in verschiedenen Grüntönen bilden ein symmetrisches, abstraktes Muster auf weißem Hintergrund, das an Präzision und Zusammenarbeit erinnert, während das Design zum oberen Bildrand hin verblasst. - NG.network
Im Mai startete die dritte Runde unseres netzwerkweiten Ausbildungsprojekts ZUKUNFTSRAUM Stückgut. Zwölf der insgesamt 14 Teilnehmenden aus ganz Deutschland kamen zum gemeinsamen Kick-off-Termin in unsere Zentrale nach Niederaula.

Teamarbeit im Fokus

Doch bevor die Gruppe am 21. Mai mit der Projektarbeit begann, traten die Teilnehmenden am Vortag eine Reise der anderen Art an: in die Zukunft. Bei einem Stop-Motion-Workshop erweckten sie ihre Zukunftsvisionen für die Logistik rund um E-Mobilität und Drohnenlieferung mit Knete, Figuren und Papier zum Leben. Durch die Stop-Motion-Filmtechnik, bei der Fotos von unbewegten Motiven aufgenommen und anschließend aneinandergereiht abgespielt werden, entstanden einzigartige Videos – und die Teilnehmenden wuchsen zu Teams zusammen.

„Es war unerwartet, direkt so ins kalte Wasser geworfen zu werden“, resümierte Dustin Kirsch, der eine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen am ZUFALL-Standort in Göttingen absolviert. „Aber wir haben uns direkt sehr gut verstanden und konnten loslegen.“

Die dritte Generation ZUKUNFTSRAUM

NG.network bündelt mit einem deutschlandweiten Stückgutnetzwerk die Transportkapazitäten von 47 angeschlossenen Partnerbetrieben. Die Partner speisen ihre Stückgutsendungen überwiegend in Direktverkehren in das gemeinsame Netzwerk ein, wo sie über regionale

Dieses Jahr dreht sich im ZUKUNFTSRAUM alles um KI und das Image der Logistik. In zwei Gruppen aufgeteilt, bearbeiten die Teilnehmenden jeweils eins dieser Themen. Am Anfang des Projekts steht für alle die Recherchephase mit vielen Fragen.

Zum Beispiel für die Gruppe mit Thema Image: Was bedeutet Image eigentlich – und welche Konsequenzen hat Image für Logistikunternehmen? Tobias Würth, Auszubildender am Streck-Standort in Freiburg, zeigte sich überzeugt, dass die Logistik oft unsichtbar bleibe, es sei denn, es passierten Fehler: „Wenn irgendwo innerhalb einer Lieferkette etwas schiefgeht, ist die Logistik oft so etwas wie ein Sündenbock. Es gibt viele negative Vorurteile, dabei ist die Logistik doch systemrelevant.“ Für Aleyna Merdivan, Auszubildende am Gebrüder Weiss-Standort in Konradsreuth, war das ein besonders wichtiger Punkt: „Die Logistik ist zukunftssicher, unsere Jobs können nicht durch KI oder Automatisierung ersetzt werden. Das wissen viel zu wenig junge Leute.“

Die Gruppe mit Fokus KI in der Logistik beschäftigten zunächst andere Fragen, vor allem rund um Technik und die Abgrenzung zwischen Large Language Models, Machine Learning und (generativer) künstlicher Intelligenz. Zur Orientierung zeigte Mentor Eugen Reis, zuständig für Logistik- und IT-Projekte bei NG.network, die NG.Boards und erklärte, wie wir Mengenbewegungen prognostizieren. „Wir erreichen eine Prognosegenauigkeit von über 97 Prozent, weil der Algorithmus mehrere Millionen Datensätze analysiert, die zehn Jahre zurückreichen“, erzählte er. „Dabei erkennt das System Muster und kann anhand von Wahrscheinlichkeitsberechnungen die Sendungsmengen im Netzwerk sehr genau voraussagen.“ Im Projektverlauf will sich die Gruppe intensiv mit den Anwendungsmöglichkeiten auseinandersetzen. „Das Interesse ist sehr groß und die Teilnehmenden können es kaum abwarten, mit dem Brainstorming anzufangen“, berichtete der Mentor.

Zusammen mit unseren Gesellschaftern bietet NG.network seit 2023 den ZUKUNFTSRAUM Stückgut als überregionales Projekt für Auszubildende an. Dieses Jahr nehmen Auszubildende von NG.network, System Alliance Hub, Gebrüder Weiss, Honold International, Rhenus Logistics, Streck Transportgesellschaft und ZUFALL logistics group am Projekt teil. Sie haben im ZUKUNFTSRAUM die Möglichkeit, untereinander zu netzwerken, sich auszutauschen, erlerntes Logistikwissen anzuwenden und zu erweitern, in dem sie abseits des Speditionsalltags spannende Zukunftsthemen bearbeiten. Bis zur Ergebnispräsentation beim NG.network NETZWERKFORUM Stückgut im November arbeiten sie mit Unterstützung der Zentrale und ihrer Mentor:innen größtenteils selbstorganisiert.

Die Teilnehmenden des Ausbildungsprojekts ZUKUNFTSRAUM Stückgut 2026 mit den Mentor:innen.

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