Umstrukturierung für mehr Stabilität
Die Rüdinger Spedition in Krautheim verfügt aktuell über 4.000 m2 Umschlagsfläche und 35 Andock-Tore, möchte die eigenen Kapazitäten im Stückgut aber perspektivisch erweitern. Der Fuhrpark umfasst 220 eigene Fahrzeuge, 60 davon im Nahverkehr. Mit einigen Speditionsbetrieben von NG.network arbeitete der Logistiker bereits vor der Aufschaltung zusammen. „Die Zusammenarbeit mit NG.network-Partnern war für uns eine Art Pilotprojekt, das uns den anschließenden Aufschaltungsprozess effektiv erleichtert hat“, kommentiert Geschäftsführer und Inhaber Roland Rüdinger. „Dank der Partnerschaft mit NG.network steigern wir kurzfristig die Sendungsverdichtung im Nahverkehr und erhöhen unsere Stabilität und Flexibilität weiter. Langfristig möchten wir neue Stückgutkunden gewinnen und Parität zwischen unseren Ein- und Ausgangsmengen erreichen. Zunächst freuen wir uns aber, jetzt in den Regelbetrieb überzugehen.“
„Mit Rüdinger haben wir eine beständige Lösung und einen starken Partner für die Region gefunden. Über eine langfristige Vereinbarung zur Ausgangsmenge erreichen wir für beide Seiten die nötige Planungssicherheit und eröffnen wichtige Perspektiven zur gemeinsamen Weiterentwicklung“, so Stephan Opel, Geschäftsführer NG.network. „Für das Netzwerk erzielen wir durch die Aufschaltung eine stabile Flächendeckung und entlasten die Partner im Gebiet.“
Nachhaltigkeit im gemeinsamen Fokus
Rüdinger bietet seit diesem Jahr den vollständig CO2-freien Stückgutversand an. Die insgesamt 34 E-Lkw versorgt der Logistiker über eine eigene Infrastruktur mit 20 Ladepunkten, die unter anderem über eine Photovoltaik-Anlage gespeist werden. Etwa die Hälfte des Nahverkehrs hat das Unternehmen bereits elektrifiziert. „Wir wollen in den nächsten zwei bis drei Jahren den Nahverkehr komplett auf Strom umstellen“, erklärt Roland Rüdinger. „Wir haben große Pläne rund um CO2-freies Stückgut und werden zusammen mit NG.network in diesem Kontext erhebliche Synergien erschließen.“ Mit dem neuen Partnerbetrieb will NG.network etwa weitere „grüne Korridore“ etablieren. Dabei handelt es sich um Rundläufe zwischen Netzwerkpartnern, die konsequent und ausschließlich mit E-Lkw abgebildet werden.